Diabetes und Sex: Sprechen Sie mit Ihren Partner darüber!

Diabetes und Sex: Sprechen Sie mit Ihren Partner darüber!

4. Oktober 2020 Aus Von sparwelten24

Diabetes-Erkrankung – Mediziner sprechen von einer regelrechten Epidemie: Jährlich erkranken in Deutschland rund 500 000 Menschen neu an Typ-2-Diabetes. Großen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko hat der Lebensstil. Wo also kann jeder ansetzen, um das Risiko zu mindern? „Wie fast immer in der Prävention geht um drei zentrale Punkte: gesündere Ernährung, mehr Bewegung und Nichtrauchen“, betont Cynthia Milz, Apothekerin aus Kulmbach und Sprecherin des Wissenschaftlichen Instituts für Prävention im Gesundheitswesen der Bayerischen Landesapothekenkammer, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Niemand muss seine ganze Ernährung umstellen bei einer Diabetes-Erkrankung

Diabetes-Erkrankung – Auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil bringen schon kleine Veränderungen viel. „Niemand muss fünfmal pro Woche ins Fitnessstudio gehen“, sagt Apothekerin Milz. „Das Ziel ist einfach mehr Bewegung im Alltag.“ Denn Bewegung verbessert die Insulinempfindlichkeit. Es reicht beispielsweise schon, im Alltag mehr Wege zu Fuß zu gehen oder jeden Abend noch einmal um den Block zu spazieren. Auch muss niemand auf einmal seine ganze Ernährung umstellen, so Milz. „Wer gerne Kuchen isst, kann das weiter tun – sollte aber die Menge langsam reduzieren“, rät die Apothekerin.

Diabetes-Erkrankung
Titelcover Apotheken Umschau 11A/2020. ots und www.presseportal.de/nr/52678

Schritte zu einem gesünderen Lebensstil bei einer Diabetes-Erkrankung

Diabetes-Erkrankung – Um das Risiko gezielt zu senken, sollte man sich Ziele setzen. Zum Beispiel: Gewicht reduzieren. Bereits eine Gewichtsreduktion von fünf bis sieben Prozent innerhalb eines Jahres senkt das Diabetes-Risiko um die Hälfte. An mindestens fünf Tagen in der Woche sollte man sich zudem jeweils 30 Minuten bewegen – und zwar so zügig, dass man ein wenig ins Schwitzen kommt. Am besten Sportarten wählen, an denen man Freude hat – dann hält man länger durch.

Ein weiterer Schritt, um Typ-2-Diabetes vorzubeugen: mit dem Rauchen aufhören. Denn Raucher haben ein deutlich höheres Risiko als Nichtraucher, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Tipp: Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach Entwöhnungsprogrammen und Nikotinersatzpräparaten, die für Sie geeignet sind. Und schließlich ist auch Stress ein Risikofaktor für Diabetes, weil das Stresshormon Cortisol den Blutzuckerspiegel erhöht. Deshalb: Stress reduzieren, jeden Tag Zeit für sich selbst nehmen und Dinge tun, bei denen man entspannen kann. Hilfreich sind auch Methoden wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.

Sie wollen testen, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie innerhalb der nächsten fünf Jahre an einem Typ-2-Diabetes erkranken? In der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“ finden Sie einen Fragebogen, mit dem Sie Ihr persönliches Diabetes-Risiko testen können. Alles zum Thema Diabetes erfahren Sie zudem unter www.diabetes-ratgeber.net.

Diabetes und Sex Was die Lust an der Liebe stört

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 11/2020 A ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

Diabetes und SexSeelische Probleme, Medikamente, Gefäßschäden bei Diabetes: All das kann die Sexualität stören. Wichtigster Schritt zu einer Lösung: der Mut, offen darüber zu reden

Diabetes und Sex ist kein Hindernis für den Spaß an der Liebe. Denn für viele sexuelle Probleme, die mit Diabetes in Verbindung stehen, gibt es Lösungen. Wichtigste Maßnahme: den Druck rausnehmen und darüber reden, was wirklich Lust bringt, sagt die Hamburger Sexologin, Paartherapeutin und Buchautorin Ann-Marlene Henning im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Alternate Gutschein – Der Elektronik Onlineshop -Jetzt bis zu 30% sparen

Gefäß- und Nervenschäden als Folgen von Diabetes können die Lust und das Erektionsvermögen beeinträchtigen. Erektionsprobleme bei Männern können auch ein früher Hinweis auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Bei Frauen kann neben erhöhtem Blutzucker auch der Rückgang der Hormonproduktion in den Wechseljahren zu Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Sex führen. Unser Gefühlsleben hat ebenfalls großen Einfluss auf die Sexualität. Stimmt in der Partnerschaft etwas nicht oder ist man gestresst, fehlt oft der Spaß am Sex. „Nachlassende Lust kann aber auch ein Zeichen für eine Depression sein“, sagt Dr. Dorit Maoz, Hausärztin und Diabetologin in München. Schließlich können auch Medikamente für die Flaute im Bett verantwortlich sein. Möbelbörse – la Natura Holzmöbel online kaufen und sparen

Diabetes und Sex
Diabetes und Sex

Herausfinden, was uns beim Sex wirklich wichtig ist

Die gute Nachricht: Zu all den genannten Problemen gibt es Hilfe. Der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einer Lösung: Betroffene sollten offen mit ihrem Partner, mit dem Arzt oder mit dem Therapeuten über die Probleme mit der Lust und der Liebe sprechen. Und darüber, was ihnen beim Sex wirklich Freude bereitet und wichtig ist. „Je mehr wir über unsere Sexualität wissen, desto besser können wir damit umgehen, wenn körperliche Probleme auftauchen“, erklärt Paartherapeutin Ann-Marlene Henning.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2020 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net.