Heimische Orchideen – Pflege und Tipps für Orchideenliebhaber

Kaum eine Zimmerpflanze erfreut sich so großer Beliebtheit wie die Heimische Orchideen. Da die exotische Schönheit aber auch einige Ansprüche an ihre Halter stellt is die Pflege besonders wichtig. Lidl Plus – Die neue Kundenkarten für Lidl Kunden

Worauf Sie bei der Pflege von Heimische Orchideen achten sollten

Die Orchideen gehören zu den artenreichsten Pflanzenfamilien der Welt. Inzwischen sind rund 20.000 wilde Arten und 70.000 Züchtungen bekannt. Dank ihrer farbenfrohen Blüten sind sie besonders beliebt, obwohl sie als sehr empfindlich gelten. Es gibt allerdings auch einige Züchtungen wie die Phalaenopsis, die sich prächtig entwickeln, wenn man ein paar Pflegehinweise beachtet. Hier erfahren Sie die besten Tipps, wie man richtig mit den sensiblen Pflänzchen umgeht. Terrassengestaltung – Möbel – Pflanzen und viele weitere Ideen

Heimische Orchideen
Heimische Orchideen

Achten Sie auf die richtige Wassermenge bei Ihren Heimische Orchideen

Die meisten Heimische Orchideen vertragen keine pralle Sonne und wachsen daher auf einer Fensterbank in Richtung Westen oder Osten am aller besten. Orchideen sollten möglichst mit weichem Wasser, z.B. Regenwasser, gegossen werden. Achten Sie darauf, dass die Temperatur lauwarm ist und gießen Sie lieber zu wenig als zu viel. Die Pflanzen können sich nach einer kurzen Trockenperiode schnell wieder regenerieren, sobald sie gegossen wurden. Wenn die Wurzeln durch Staunässe jedoch verfault sind, geht die Orchidee ein. Grundsätzlich gilt – Der Wurzelballen sollte erst trocknen bevor Sie wieder nachgießen, denn stehendes Wasser kann zu Pilzbefall führen.

Nutzen Sie besondere Gefäße für Ihre Orchideen

Hohe, schlanke Töpfe unterstreichen die elegante Form der Heimische Orchideen In speziellen Orchideengefäßen ist meist eine Stufe eingefügt, auf der die Pflanze aufsitzt. So kann überschüssiges Wasser abfließen – Staunässe und Wurzelfäule werden vermieden. Glasgefäße haben zusätzlich den Vorteil, dass Licht an die Wurzeln der Orchideen kommt. Auf diese Weise wird die Photosynthese ermöglicht, also die Umwandlung von Wasser und Kohlenstoffdioxid in Glucose und Sauerstoff. Denn im Gegensatz zu anderen Pflanzen, bei denen das für diesen Prozess verantwortliche Chlorophyll in den Blättern enthalten ist, kommt es bei Orchideen in den Wurzeln vor.

Das schreibT Wikipedia zur Orchideen

Die Orchideen oder Orchideengewächse (Orchidaceae) sind eine weltweit verbreitete Pflanzenfamilie. Die zwei hodenförmigen Wurzelknollen der Knabenkräuter (von griechisch ὄρχις orchis ‚Hoden‘) haben der gesamten Pflanzenfamilie ihren Namen gegeben. Nach den Korbblütlern (Asteraceae) stellen die Orchideen die zweitgrößte Familie unter den bedecktsamigen Blütenpflanzen dar. Sie werden als besonders schön angesehen, und vielen gilt die Orchidee als Königin der Blumen. Sie gehören innerhalb der Klasse der Bedecktsamer zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Etwa 1000 Gattungen mit 15.000 bis 30.000 Arten werden von den Botanikern anerkannt.

Fehler die Sie vermeiden sollten -Der falsche Standort für Orchideen

Manche Heimische Orchideenkönnen in der Wohnung nicht richtig gedeihen – ganz einfach, weil sie am falschen Standort platziert sind. Nicht alle Orchideen lassen sich also über einen Kamm scheren. Um Ihrer Orchidee die besten Wachstumsbedingungen und den richtigen Standort zu bieten. Diese Orchideen wachsen in ihrer Heimat im Halbschatten großer Bäume. Das heißt, sie sind nie direktem oder prallem Sonnenlicht ausgeliefert

  • deale Temperaturen liegen artabhängig zwischen 16 und 30 °C
  • Luftfeuchte: 60 – 90 %
  • Möglichst hell, aber keine pralle Sonne
  • Ost- oder Westfenster sind ideal

Die falsche Orchideenpflege im Winter

Kommt die dunkle und kalte Jahreszeit, ist es wichtig, die Pflege Ihrer Orchidee anzupassen. Einige Arten lieben auch im Winter die Wärme, andere benötigen hingegen kühlere Temperaturen um 10 °C. Auch hier ist es also wichtig, die eigene Pflanze genau zu kennen. Einige Orchideen dürfen in den Wintermonaten ausnahmsweise an einen Standort mit mehr Licht ziehen. Die Sonne ist dann nicht mehr stark genug, um der Orchidee Schaden zuzufügen. Vielmehr braucht die Pflanze jetzt so viel Licht, wie sie nur kriegen kann. Bekommt sie selbst am hellsten Fenster nicht genügend davon, können Sie auch mit künstlicher Pflanzenbeleuchtung nachhelfen

  • Orchidee möglichst hell stellen
  • Im Winter mögen es einige Arten kühl, andere weiterhin warm – Frost verträgt keine der tropischen Arten
  • Luftfeuchtigkeit über 60 %
  • Nicht direkt über die Heizung stellen
  • Alle 2 Tage mit lauwarmem Wasser besprühen

Falsches Gießen und Bewässern

Wer seine Orchidee richtig pflegen möchte, sollte sich ausführlich mit dem Gießen beschäftigen. Denn das benötigt bei der empfindlichen Pflanze Fingerspitzengefühl. Schließlich mag sie weder zu wenig noch zu viel Wasser.

  • Viele Orchideen benötigen nach der Blüte eine Ruhepause
  • Blütenstände erst abschneiden, wenn sie ganz vertrocknet sind
  • Verblühte Orchidee kühler stellen
  • Temperatur während der Ruhepause ist artabhängig, oft in etwa 15 – 16 °C
  • Weniger gießen

Das geeignete Orchideensubstrat wählen

Verwenden Sie statt normaler Blumenerde am besten Orchideensubstrate aus dem Fachhandel. Je gröber, desto besser. In ihnen sind vor allem Rindenstücke, Torf oder Holzkohle enthalten und sie können Wasser speichern, sind aber gleichzeitig auch sehr luftdurchlässig. Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie das Substrat austauschen, um das Gewächs ausreichend zu pflegen.

Wann und wie sollte ich meine Orchideen beschneiden?

Sobald die Blüten Ihrer Orchidee weg oder nur noch spärlich vorhanden sind, können Sie die schon eingetrockneten Triebe Ihres Gewächses kurz über dem dritten kleinen Hüllblatt mit einer speziellen Blumenschere, die scharfe Klingen hat zurückschneiden – so blühen die Orchideen am gleichen Stängel später wieder.

Gesunde Orchideen erkennen

Einen guten Hinweis auf eine gesunde Pflanze liefert das Wurzelwerk der Orchidee. Gesunde Wurzeln sind weißlich bis hellgrün oder dunkelgrün und fest, je nach dem, wie feucht sie gerade sind. Zeigen sich die Wurzeln hingegen braun oder schwarz und schleimig, sollten Sie besser die Finger von der Pflanze lassen. Auch sehr trockene Wurzeln verheißen nichts Gutes.

Bei den Blättern deuten braune Stellen oder kleine Löcher auf einen Schädlingsbefall hin. Gesunde Orchideen haben ein satt grünes, festes, gleichmäßiges Blattwerk.

Häufig sehen auch bei bereits geschädigten Orchideen die Blüten noch gut aus. Sie sind daher nicht direkt in Indiz dafür, ob es sich um eine gesunde Pflanze handelt, der es auch gut geht. Greifen Sie am besten zu Orchideen, deren Blüten gleichmäßig gefärbt sind und bei denen noch nicht alle Knospen geöffnet sind. 

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