Der Mix macht’s Auch schlechte Laune ist gut für Körper und Seele

Haben sie auch öfter schlechte Laune? Dass positive Emotionen gut für unsere Gesundheit sind, wissen Forscher schon lange und auch dass die Psyche und das Immunsystem eng miteinander verknüpft sind. Aber was ist mit den negativen Gefühlen? Marco Chwalek hat nachgefragt und Erstaunliches herausgefunden:

Glücksgefühle fördern unsere Leistungsfähigkeit aber auch schlechte Laune

Glücksgefühle fördern zum Beispiel unsere Leistungsfähigkeit, aber es gibt bei jedem von uns nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Sollte man sich also immer und immer wieder um positive Gefühle bemühen? Wir haben bei Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle, vom Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber nachgefragt Magnesiummangel – Magnesium – mit Sofort-, Aufbau- und Langzeiteffekt

Anne-Bärbel Köhle

„Ganz und gar nicht. Es ist zwar so, dass wir uns ärgern und schämen, wenn wir sauer sind oder neidisch oder wütend. Aber, je größer unsere Palette an Gefühlen ist, umso besser ist es für uns. Denn diese Emodiversity, also diese Gefühlspalette, die wir haben, stärkt unseren Körper und auch unsere Seele.“

schlechte Laune
schlechte Laune

Es ist erwiesen, dass ein abwechslungsreiches Gefühlsleben mit gesundheitlichen Vorteilen einhergeht:

Anne-Bärbel Köhle

„Das zeigen sogar wissenschaftliche Untersuchungen. So hatten Studienteilnehmer, die ganz unterschiedliche Gefühle in ihrem Leben beschreiben konnten, viel seltener Krankheiten und sie mussten zum Beispiel auch seltener zum Arzt.“

Wenn wir schlechte Laune und positive Gefühle genauer benennen, schärft das unsere eigene Wahrnehmung, lässt uns empathischer anderen gegenüber werden und hilft uns durch den Tag:

Anne-Bärbel Köhle

„Wenn wir negative Gefühle bewusst erleben, stärkt das unsere innere Widerstandkraft und dann kommt man auch häufig mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes besser zurecht.“ Gemüsechips – Kalorien bei Gemüse- und Kartoffelchips gleich hoch

Fehlen einem die Worte, um zu erklären, wie es in einem aussieht, kann man das trainieren:

Anne-Bärbel Köhle

„Dazu gibt es eine ganz kleine Übung. Sie können zum Beispiel ein Gefühlwörterbuch führen. Und da schreiben Sie ganz genau auf, wie sind Ihre Gefühle jetzt in diesem Moment. Anstatt zu schreiben mir geht’s gut, könnten Sie konkret schreiben: Ich bin überschäumend glücklich oder euphorisch und statt ich bin mies drauf ganz konkret enttäuscht, verletzt zornig oder erschöpft.“

Abmoderation: Und unser Fazit: Es ist doch eine schöne Nachricht vom Diabetes Ratgeber, dass miese Laune auch gut für Körper und Seele sind. Wie so oft im Leben: Der Mix macht’s.

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