Aktuelles zum Thema Umwelt und Natur auf Sparwelten24

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte hat der Mensch Teile der Natur unwiederbringlich zerstört. Inzwischen sind nicht nur viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Das ganze Ökosystem Erde ist gefährdet. Und obwohl die erste internationale Konferenz für Naturschutz schon 1913 in Bern stattfand, hat sich der Zustand der Umwelt global weiter verschlechtert.

Sauberes Trinkwasser – blaues Gold

Der ehemalige deutsche Umweltminister Klaus Töpfer sprang einst im Taucheranzug in den Rhein. Er wollte beweisen, dass der Fluss wieder sauber genug ist, um darin zu baden.

Auch wenn diese Aktion vielen Zeitgenossen Ende der 1980er Jahre noch einen Schauer über den Rücken jagte: Viele europäische Flüsse, darunter der Rhein und sogar die früher stark verseuchte Elbe, sind heute wieder sauberer.

Jahrzehntelange Mahnungen von Umweltschützern und Wasserexperten haben dazu beigetragen, dass so manches Gewässer mit modernen Kläranlagen und zukunftsweisender Gesetzgebung gerettet werden konnte.

Für andere Flüsse, Seen und Meere sieht es dagegen bei weitem nicht so gut aus. Vor allem in den ärmeren Ländern dieser Welt ist Wasser oft so stark verschmutzt, dass sein Genuss lebensbedrohlich ist.

Mangelndes Umweltbewusstsein, Korruption, aber auch die Notwendigkeit, so billig wie möglich zu produzieren, um auf dem Weltmarkt mithalten zu können, sind buchstäblich Gift für die Flüsse.

Dabei ist Wasser die Existenzgrundlage für alles Leben auf diesem Planeten. Mehr als zwei Drittel seiner Oberfläche sind mit Wasser bedeckt, doch nur einen verschwindend geringen Teil davon kann der Mensch verwerten.

Brauchbares, sauberes Wasser wird immer knapper. Laut Unicef hatten im Jahr 2017 rund 2,1 Milliarden Menschen nicht ausreichend Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Nachhaltig kann der Umgang mit Wasser jedenfalls nicht genannt werden. Die Begradigung von Flüssen schadet dem Ökosystem enorm.

Auch die Möglichkeit, Wasser durch künstliche Leitungssysteme zu pumpen und dadurch trockene Böden als Ackerland zu nutzen, hat der Natur ausgiebig geschadet. Sowohl der Aralsee als auch das Tote Meer, aus deren Zuflüssen Wasser abgeleitet wird, trocknen nach und nach aus.